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Credential-Management im CRM: Definition und Zugriffskontrolle

Credentials (Zugangsdaten) sind die Daten, mit denen ein Nutzer seine Identität nachweist und Zugang zu einem System erhält: Benutzername und Passwort, Access Token, API-Schlüssel oder digitales Zertifikat. Credential-Management bedeutet, sie kontrolliert zu erstellen, zu verteilen, zu rotieren und zu widerrufen. In CRMconnect hat jeder Nutzer eigene Zugangsdaten mit Rollen und Datenberechtigungen; beim Austritt wird der Zugriff sofort entzogen.

Was Credentials sind: Definition und Arten

Credentials sind alle Elemente, mit denen sich Identität in einem System nachweisen lässt. In der IT-Praxis gibt es vier Kategorien:

  • Etwas, das man weiß: Benutzername und Passwort, PIN
  • Etwas, das man hat: Hardware-Token, App-generierter Code (2FA), digitales Zertifikat
  • Etwas, das man ist: Fingerabdruck, Gesichtserkennung
  • System-Credentials: API-Schlüssel und OAuth-Token, mit denen Anwendungen ohne menschliches Zutun kommunizieren

Warum Credential-Management im CRM zählt

Ein CRM enthält Kundenstamm, verhandelte Preise und Pipeline - genau die Daten, die am häufigsten mit ausscheidenden Mitarbeitern das Haus verlassen. Übliche Praktiken kleinerer Firmen (geteilter Team-Account, Passwort in einer gemeinsamen Datei) machen sowohl Audit als auch echten Entzug unmöglich.

  • Geteilter Account = nicht nachvollziehbar, wer eine Kundenliste exportiert oder geändert hat
  • Austritt ohne Entzug = fortbestehender Zugriff auf den Kundenstamm
  • Wiederverwendete Passwörter tragen externe Sicherheitsvorfälle ins CRM

Wie CRMconnect mit Credentials umgeht

Jede Person erhält ein eigenes Konto; Datenzugriff wird über Rollen statt über Sammelkonten vergeben.

  • Rollen und Berechtigungen: Außendienst sieht sein Portfolio, Führungskraft das Team, Administrator konfiguriert
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und konfigurierbare Passwortrichtlinien
  • Zugriffsprotokoll: wer sich wann angemeldet und was exportiert hat
  • Sofortiger Entzug: Deaktivieren des Kontos beendet alle aktiven Sitzungen
  • Integrations-Credentials (API-Schlüssel zu ERP, Marktplätzen, Versanddienstleistern) werden verschlüsselt gespeichert und lassen sich ohne Unterbrechung rotieren

Gute Praxis für Ihr Vertriebsteam

Keine geteilten Konten, 2FA für Rollen mit Exportrechten, Rotation der Integrationsschlüssel bei Wechsel von Anbieter oder Integrator und Entzug des CRM-Zugriffs als fester Teil des Offboardings - am selben Tag, nicht im selben Monat.

Häufige Fragen

Was sind Credentials?

Credentials sind die Daten, mit denen ein Nutzer seine Identität nachweist und Zugang erhält: Benutzername und Passwort, 2FA-Code, digitales Zertifikat, API-Schlüssel oder Access Token.

Was bedeuten Zugangsdaten im IT-Kontext?

Es sind die Elemente, die ein System vor dem Zugang prüft. Authentifizierung bestätigt, wer Sie sind (Credentials); Autorisierung legt fest, was Sie dürfen (Rollen und Berechtigungen).

Was ist der Unterschied zwischen Credentials und Berechtigungen?

Credentials weisen die Identität nach, Berechtigungen definieren die Rechte. Sie können gültige Zugangsdaten haben und dennoch keine Daten eines anderen Teams sehen.

Was passiert mit dem Zugriff eines ausscheidenden Mitarbeiters?

Der Administrator deaktiviert das Konto, der Zugriff endet sofort in allen aktiven Sitzungen. Die Aktivitätshistorie bleibt im CRM erhalten.

Wie werden ERP-Integrationsschlüssel geschützt?

Sie werden verschlüsselt gespeichert, sind nach dem Speichern in der Oberfläche nicht mehr sichtbar und können jederzeit ohne Unterbrechung der Synchronisation rotiert werden.

Echte Kontrolle über den Zugriff auf Ihren Kundenstamm

Rollen, 2FA, Zugriffsprotokoll und sofortiger Entzug - ab dem ersten Tag konfiguriert.

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