Dock-to-Stock
Kurze Antwort
Der Wareneingangsprozess von der Entladung an der Rampe bis zur systemseitigen Verfügbarkeit der Bestände für den Verkauf.
Das Wichtigste in Kürze
- Entladung und Mengen-/Qualitätsprüfung an der Rampe
- Abgleich mit der Bestellung oder dem Lieferavis (ASN/DESADV)
- Wareneingangsbuchung und Erstellung des Belegs
- Einlagerung (Putaway) - Transport der Ware zum optimalen Lagerplatz
- Bestandsfreigabe - Die Ware wird in Echtzeit über alle Verkaufskanäle hinweg sichtbar und zuteilbar
Was Dock-to-Stock bedeutet
Dock-to-Stock beschreibt sowohl den operativen Prozess als auch die Zeitkennzahl vom Eintreffen der Ware an der Laderampe bis zu dem Moment, in dem sie geprüft, verbucht (Wareneingangsmeldung) und an einem Lagerplatz für den Verkauf oder Versand verfügbar ist. Dies ist der entscheidende erste Schritt, der bestimmt, wie schnell gebundenes Kapital in verkaufsfähigen Bestand umgewandelt wird.
Warum die Kennzahl wichtig ist
Eine hohe Dock-to-Stock-Zeit bedeutet, dass Kapital in "unsichtbaren" Waren gebunden ist - physisch vorhanden, aber im System nicht für Kundenaufträge reservierbar. Bei Schnelldrehern zählen Stunden: Nicht verbuchte Waren führen zu künstlichen Out-of-Stock-Situationen und entgangenen Umsätzen, obwohl die Palette bereits im Lager steht.
Phasen des Prozesses
- Entladung und Mengen-/Qualitätsprüfung an der Rampe
- Abgleich mit der Bestellung oder dem Lieferavis (ASN/DESADV)
- Wareneingangsbuchung und Erstellung des Belegs
- Einlagerung (Putaway) - Transport der Ware zum optimalen Lagerplatz
- Bestandsfreigabe - Die Ware wird in Echtzeit über alle Verkaufskanäle hinweg sichtbar und zuteilbar
Wie CRMconnect unterstützt
CRMconnect beschleunigt als operativer Layer über dem WMS und in direkter Verbindung zum ERP den Dock-to-Stock-Prozess: Es gleicht Lieferungen automatisch mit Lieferanten-ASNs ab, leitet die Einlagerung effizient und gibt Bestände sofort kanalübergreifend frei, statt auf einen nächtlichen Synchronisationslauf zu warten. CRMconnect ist keine Buchhaltungssoftware - die fiskalische Erfassung verbleibt im ERP (z. B. SAP oder DATEV); CRMconnect orchestriert den physischen Fluss und die sofortige Verfügbarkeit.
Beispiel aus der Praxis
Ein Großhändler hatte Waren physisch erhalten, diese waren jedoch erst nach 24 Stunden im System verfügbar (Batch-Update). Durch die Echtzeit-Freigabe von CRMconnect direkt nach Abschluss der Einlagerung sank die Dock-to-Stock-Zeit von 24 Stunden auf unter 90 Minuten.
Aktualisiert:
Häufige Fragen
Was bedeutet Dock-to-Stock im Lagerwesen?+
Der Prozess und die Zeitspanne von der Ankunft der Ware an der Rampe bis zur Validierung als verkaufsfähiger Bestand. Er umfasst Entladung, Prüfung, Wareneingang und Einlagerung.
Warum ist die Dock-to-Stock-Zeit für Unternehmen kritisch?+
Je länger dieser Prozess dauert, desto länger ist Kapital in nicht verfügbaren Waren gebunden. Nicht verbuchte Bestände können keine Aufträge erfüllen, was zu Fehlverkäufen führt.
Wie optimiert CRMconnect diesen Prozess?+
Es gleicht Lieferungen mit digitalen Lieferavisen (ASN) ab, steuert den Putaway-Prozess und gibt Bestände in Echtzeit für alle Kanäle frei. Es ersetzt dabei nicht das ERP-System, sondern ergänzt die operative Abwicklung.
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Verwandte Begriffe
Cross-Docking (Umschlagslagerung)
Logistikverfahren, bei dem Waren direkt vom Wareneingang zum Warenausgang umgeschlagen werden, ohne dazwischen gelagert zu werden.
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