Zurück zum Glossar
FinanzenP2P

Procure-to-Pay (P2P)

Kurze Antwort

Der vollständige Beschaffungszyklus: Anforderung → Bestellung → Wareneingang → Rechnung → Zahlung → Abgleich.

Das Wichtigste in Kürze

  • BANF (Bedarfsanforderung) - interne Anforderung einer Fachabteilung
  • RFQ / Angebotseinholung - Vergleich von 2-3 Lieferanten
  • PO (Purchase Order) - offizielle Bestellung, idealerweise via EDI
  • WE (Wareneingang) / Lieferschein - physische Annahme und Prüfung
  • 3-Wege-Abgleich (3-way match) - Prüfung zwischen PO ↔ Wareneingang ↔ Rechnung

Definition

Procure-to-Pay (P2P, auch Purchase-to-Pay) ist das Gegenstück zum O2C-Prozess aus Sicht des Einkäufers: interne Bedarfsanforderung → Lieferantenangebote → Bestellung → Wareneingang (WE) → Rechnung → Zahlung → Buchhalterischer Abgleich.

Schlüsselelemente

  • BANF (Bedarfsanforderung) - interne Anforderung einer Fachabteilung
  • RFQ / Angebotseinholung - Vergleich von 2-3 Lieferanten
  • PO (Purchase Order) - offizielle Bestellung, idealerweise via EDI
  • WE (Wareneingang) / Lieferschein - physische Annahme und Prüfung
  • 3-Wege-Abgleich (3-way match) - Prüfung zwischen PO ↔ Wareneingang ↔ Rechnung
  • Zahlung - Begleichung zum Fälligkeitsdatum, automatisiert unter Skonto-Ausnutzung

Typische Verluste ohne digitalen P2P-Prozess

  • 4-7 % der Rechnungen werden doppelt bezahlt (Duplikate, fehlender Bestellbezug)
  • 1,5-3 % entgangene Skonti durch zu späte Rechnungsbearbeitung
  • 30-60 % der Zeit im Einkauf wird für nicht-strategische, administrative Tätigkeiten aufgewendet

Aktualisiert:

Häufige Fragen

Ist P2P nur für Großunternehmen relevant?+

Nein. Für jedes Unternehmen, das mehr als 50 Lieferantenrechnungen pro Monat verarbeitet, amortisiert sich ein digitales P2P-System in weniger als 12 Monaten.

Wo CRMconnect ansetzt

Möchten Sie CRMconnect in Aktion sehen?

Individuelle Demo in 30 Minuten - ohne Karte, ohne Verpflichtung.

Verwandte Begriffe