Replenishment (Warennachschub)
Kurze Antwort
Automatisches Auffüllen von Kommissionierplätzen aus dem Reservelager zur Vermeidung von Out-of-Stock-Situationen während der Kommissionierung.
Das Wichtigste in Kürze
- Was ist Replenishment?
- Internes Replenishment
- Externes Replenishment
Was ist Replenishment?
Replenishment (Nachschubsteuerung) umfasst zwei Kernaspekte: (1) Intern - der Warenfluss vom Reservebereich (Bulk) in die Kommissionierplätze, sobald ein Schwellenwert unterschritten wird; (2) Extern - die Auslösung von Bestellungen bei Lieferanten, um den Gesamtbestand aufzufüllen.
Internes Replenishment
Kommissionierplätze haben begrenzte Kapazitäten. Wenn der Bestand an einem Lagerplatz unter das definierte Minimum fällt, generiert das WMS automatisch einen Nachschubauftrag aus dem Bulk-Lager, damit die Kommissionierer den Prozess nie unterbrechen müssen.
Externes Replenishment
Dieses basiert auf dem Meldebestand (Reorder Point) = Verbrauch während der Lieferzeit + Sicherheitsbestand. Ein effizientes System löst Bestellvorgänge automatisch aus, indem es den realen Bedarf mit dem verfügbaren Bestand abgleicht.
Wie CRMconnect unterstützt
Durch die Verknüpfung von Vertrieb (OMS, Marktplätze, Retail-EDI wie EDEKA oder REWE) mit dem WMS-Bestand berechnet CRMconnect SKU-basierte Nachschubschwellen, generiert interne Umlagerungen und schlägt Einkaufsbestellungen vor - so werden Out-of-Stock-Situationen und Überbestände gleichzeitig minimiert.
Beispiel aus der Praxis
Ein Distributor mit 3.500 SKUs hatte während der Stoßzeiten häufig Fehlbestände an den Kommissionierplätzen. Durch das automatische Replenishment in CRMconnect WMS auf Basis dynamischer Schwellenwerte verschwanden diese Engpässe, und Einkaufsbestellungen erfolgen nun auf Basis von Echtzeit-Bedarfen statt auf Intuition.
Aktualisiert:
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen internem und externem Replenishment?+
Internes Replenishment beschreibt den Warenfluss vom Reserve- zum Kommissionierplatz innerhalb desselben Lagers. Externes Replenishment ist die Bestellung bei einem Lieferanten, um den Gesamtbestand aufzustocken. Beide Prozesse verhindern Lieferunfähigkeit auf verschiedenen Ebenen.
Wie wird der Meldebestand berechnet?+
Der Meldebestand (Reorder Point) berechnet sich aus dem durchschnittlichen Verbrauch während der Wiederbeschaffungszeit plus einem Sicherheitsbestand. Sobald der verfügbare Bestand dieses Niveau erreicht, wird eine neue Bestellung ausgelöst.
Kann die Nachschubsteuerung automatisiert werden?+
Ja. Ein integriertes WMS/OMS löst automatisch interne Nachschubaufgaben aus und schlägt Einkaufsorders vor, sobald Schwellenwerte erreicht werden, basierend auf den über alle Kanäle synchronisierten Bestandsdaten.
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