Der Unterschied zwischen einer Applikation und einer Plattform zeigt sich bei der ersten unvorhergesehenen Anforderung. Eine geschlossene Anwendung zwingt Sie zu Kompromissen oder Zweitsystemen. Eine Plattform erlaubt das Hinzufügen nativer Module, ohne bestehende Prozesse zu stören.
Für B2B-Unternehmen mit physischen Warenströmen ist die Erweiterung fast unvermeidlich: Order-Portale für Distributoren, Lieferverfolgung, Zahlungsabgleich und EDI-Datenaustausch mit Händlern wie EDEKA oder REWE.
Kurz gefasst
- Applikation = fixer Funktionsumfang. Plattform = Funktionen plus Erweiterungsmechanismus.
- Effiziente Erweiterung erfolgt modular, nicht durch teure Individualprogrammierung.
- Konfigurierbare Workflows reduzieren die Abhängigkeit vom Software-Anbieter.
- Eine Plattform bündelt die Arbeit verschiedener Abteilungen in einer Kundenakte.
- Kostenvorteile entstehen durch die Eliminierung von Parallelsystemen.
Wann eine einfache Anwendung ausreicht
Wenn Sie ein schmales Portfolio mit Listenpreisen ohne komplexe Logistik oder After-Sales-Service vertreiben, deckt ein klassisches CRM Ihren Bedarf ab. Die Einführung einer Plattform würde in diesem Fall Komplexität ohne unmittelbaren Mehrwert erzeugen.
Wann die Plattform zur Notwendigkeit wird
Drei Szenarien verändern die Anforderung grundlegend:
- Kunden möchten Bestellungen eigenständig über ein dediziertes B2B-Portal aufgeben.
- Der Verkaufsprozess ist direkt von der Echtzeit-Verfügbarkeit im Lager (WMS) abhängig.
- Support, Logistik und Buchhaltung benötigen Zugriff auf dieselben Stammdaten und Belege.
Häufige Fragen
So sieht es in CRMconnect aus
Native Module für Vertrieb, Angebote und Reporting - integriert mit dem ERP, das Sie bereits nutzen.
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