Kosten und Anschaffung

CRM Anforderungen: Checkliste für Ihr Lastenheft

Ein CRM-Lastenheft umfasst fünf Kernbereiche: funktionale Anforderungen entlang der Vertriebsprozesse, nahtlose Integration in bestehende Systeme wie DATEV oder SAP, Sicherheits- und Compliance-Vorgaben nach GoBD/DSGVO sowie Reporting-Standards und vertragliche Rahmenbedingungen wie Datenexport-Optionen, SLAs und Support-Level für einen reibungslosen Betrieb.

Ein effektives Lastenheft listet keine generischen Funktionen auf, sondern beschreibt konkrete Anwendungsszenarien: "Das System muss bei Angebotserstellung automatisch die kundenspezifische Preisliste anwenden" ist prüfbar; "erweitertes Preismanagement" hingegen nicht.

Die folgende Struktur dient als fundierter Ausgangspunkt und kann individuell an Ihre spezifischen Unternehmensprozesse angepasst werden.

Kurz gefasst

  • Funktionale Anforderungen - formuliert als validierbare Anwendungsszenarien.
  • Integrationsanforderungen - Systeme, Datenrichtung und Synchronisationsfrequenz.
  • Sicherheitsanforderungen - Rollenkonzepte, Zugriffsrechte und Audit-Logs.
  • Reporting-Anforderungen - Definition der geschäftsrelevanten Kennzahlen.
  • Vertragliche Anforderungen - Datenhoheit, SLA, Archivierung und Support.

Empfohlene Struktur

Sechs essenzielle Abschnitte:

  • Unternehmenskontext und Volumina (Nutzeranzahl, Konten, monatliches Angebotsvolumen).
  • Aktueller Vertriebs- und Prozessablauf, Schritt für Schritt dokumentiert.
  • Differenzierung zwischen Muss-Kriterien und optionalen Wunsch-Kriterien.
  • Schnittstellen: Systemlandschaft (z.B. DATEV, ERP), Datentyp, Richtung und Frequenz.
  • Anforderungen an IT-Sicherheit, DSGVO-Konformität und GoBD-Export.
  • Bewertungsmatrix für Angebote mit definierter Gewichtung der Kriterien.

Häufige Fragen

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