Der häufigste Fehler bei einem Systemwechsel ist die Migration von "allem, was da ist". Das Ergebnis ist ein neues System voller Dubletten und veralteter Kontakte, was das Vertrauen der Nutzer sofort untergräbt.
Ein professioneller Migrationsplan definiert explizit, welche Informationen nicht übernommen und wo diese stattdessen rechtssicher archiviert werden, um spätere Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
Kurz gefasst
- Schriftliche Festlegung von Migrations- und Archivierungsumfang.
- Datenbereinigung in der Quelldatei nach dokumentierten Regeln.
- Deduplizierung über stabile Identifikatoren (z.B. USt-IdNr. oder Debitorennummer).
- Test-Import eines Datensatz-Samples vor der vollständigen Migration.
- Post-Import-Prüfung anhand von Kontrollwerten: Anzahl Konten, Gesamtvolumina.
Was in den meisten Fällen migriert werden sollte
Eine Referenzliste für Ihren Umzug:
- Konten mit Geschäftsaktivitäten der letzten zwei bis drei Jahre.
- Ansprechpartner mit validen E-Mail-Adressen und Telefonnummern.
- Offene Verkaufschancen (Pipelines).
- Aggregierte Bestellhistorie für den kommerziellen Kontext.
- Schlüsseldokumente wie laufende Verträge und Rahmenvereinbarungen.
Qualitätssicherung nach dem Import
Vergleichen Sie die Kontrollzahlen: Anzahl der Firmen, Kontakte und der Gesamtwert offener Leads. Prüfen Sie manuell eine Stichprobe von zehn vollständigen Datensätzen auf logische Korrektheit. Erst nach dieser Validierung sollte der Zugriff auf das Altsystem (z.B. SAP Business One, Sage oder Excel-Listen) deaktiviert werden.
Häufige Fragen
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