Die Klassifizierung in operativ, analytisch und kollaborativ ist keine akademische Spielerei: Sie bestimmt, was Sie im ersten Monat konfigurieren und was Sie auf den sechsten Monat verschieben. Unternehmen, die mit dem analytischen Teil beginnen, scheitern oft an unvollständigen Daten, da die Disziplin bei der Datenerfassung noch nicht etabliert wurde.
Neben der funktionalen Klassifizierung sind zwei weitere Achsen bei der Auswahl entscheidend: das Hosting (Cloud oder On-Premise) und der Zielmarkt (B2B oder B2C), da diese massiven Einfluss auf Prozesse, Kosten und die Einhaltung der DSGVO-Richtlinien haben.
Kurz gefasst
- Operativ - Pipeline, Angebote, Aktivitäten. Wird als Erstes implementiert.
- Analytisch - Conversion, Forecast, Segmentierung. Sinnvoll nach 2-3 Monaten Datenlaufzeit.
- Kollaborativ - Transparenz zwischen Vertrieb, Support, Logistik und Finanzwesen.
- Cloud vs. On-Premise ändert Kosten und Verantwortung, nicht die Funktionen.
- B2B vs. B2C ändert die Arbeitseinheit: Firma (Account) vs. Privatperson.
Die richtige Reihenfolge der Implementierung
Phase 1: Account, Ansprechpartner, Opportunity, Aktivität - das Minimum, das Daten erzeugt. Phase 2: Angebotserstellung und Belege gemäß GoBD, hier entsteht die Zeitersparnis. Phase 3: Reporting und Forecast auf Basis sauberer Daten. Phase 4: Automatisierungen und native Modulerweiterungen.
Jede Phase muss einen sichtbaren Nutzen für die Anwender bieten, da das Projekt sonst intern an Akzeptanz verliert.
Schnellvergleich der CRM-Typen
| Typ | Fokus | Nutzer |
|---|---|---|
| Operativ | Tägliche Ausführung: Leads, Angebote, Aufträge | Vertrieb, Backoffice |
| Analytisch | Conversion-Raten, Prognosen, Portfoliowert | Management, Marketing |
| Kollaborativ | Zentraler Kundenstamm über alle Abteilungen | Support, Logistik, Buchhaltung |
Häufige Fragen
So sieht es in CRMconnect aus
Native Module für Vertrieb, Angebote und Reporting - integriert mit dem ERP, das Sie bereits nutzen.
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