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CRM Open Source: Echte Ersparnis oder versteckte Kostenfalle?

Ein Open-Source-CRM eliminiert Lizenzgebühren, verursacht jedoch Kosten für Implementierung, Hosting, Entwicklung und Wartung. Es eignet sich für Unternehmen mit interner IT-Expertise und individuellen Anforderungen; für Firmen, die eine einsatzbereite Lösung suchen, wird es durch den hohen Eigenaufwand oft teurer als eine kommerzielle SaaS-Alternative.

Die Vorteile scheinen offensichtlich: offener Quellcode, keine Lizenzgebühren und volle Freiheit bei der Anpassung. Die realen Kosten zeigen sich jedoch meist nach einigen Monaten, wenn Systemupdates anstehen und lokale Modifikationen mühsam manuell nachgepflegt werden müssen.

Eine fundierte Entscheidung erfordert den Vergleich der Gesamtbetriebskosten (TCO) über drei Jahre - inklusive der Arbeitszeit des IT-Teams - gegenüber dem Abonnement einer spezialisierten CRM-Lösung.

Kurz gefasst

  • Keine Lizenzkosten, dafür Ausgaben für Hosting und Entwicklung.
  • Updates werden nach individuellen Anpassungen hochkomplex.
  • Support hängt von der Community oder externen Integratoren ab.
  • Ideal für atypische Prozesse und starke interne IT-Teams.
  • Ungeeignet, wenn das Vertriebsteam eine schnelle, produktive Lösung benötigt.

Checkliste vor der Wahl einer Open-Source-Lösung

Vier kritische Fragen klären schnell, ob dieser Weg wirtschaftlich ist:

  • Wer führt die System-Updates durch und in welcher Frequenz?
  • Wer leistet Support, wenn das System während des Betriebs ausfällt?
  • Wie viele Personentage sind für die initiale GoBD-konforme Konfiguration geplant?
  • Was passiert mit den Eigenentwicklungen beim nächsten Major-Release?

Häufige Fragen

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