Für die meisten B2B-Unternehmen ist die Entscheidung für die Cloud keine ideologische Frage mehr, sondern eine vertragliche: Es geht nicht nur darum, wo die Daten liegen, sondern wie flexibel man über sie verfügen kann. Ein rechtssicherer Vertrag muss dies eindeutig klären.
Das zweite entscheidende Kriterium ist die Verfügbarkeit: Wenn das Vertriebsteam in der Hochsaison keine Angebote erstellen kann, übersteigen die Kosten des Ausfalls schnell die Einsparungen bei der IT-Infrastruktur.
Kurz gefasst
- Planbare monatliche Kosten ohne hohe Anfangsinvestitionen in Hardware.
- Nahtlose Updates ohne aufwendige Upgrade-Projekte.
- Echter mobiler Zugriff für den Außendienst und Homeoffice.
- Prüfpunkt: Vollständiger Datenexport, Verfügbarkeits-SLA und DSGVO-Konformität.
- Prüfpunkt: Backup-Strategie und definierte Wiederherstellungszeiten (RTO).
Wichtige Vertragsklauseln vor dem Abschluss
Fünf konkrete Punkte, auf die Sie achten sollten:
- Format und Häufigkeit des Datenexports, den Sie selbstständig durchführen können.
- Garantierte Verfügbarkeit und Kompensationsregelungen bei Nichteinhaltung.
- Aufbewahrungsfrist der Daten nach Vertragsbeendigung.
- Serverstandort (idealerweise EU/Deutschland) zur Einhaltung der DSGVO.
- Verfahren und Reaktionszeiten bei Sicherheitsvorfällen.
Wann On-Premise weiterhin gerechtfertigt bleibt
Es gibt legitime Szenarien: spezifische regulatorische Anforderungen, interne Sicherheitsvorgaben oder extrem tiefe Integrationen mit Systemen, die nicht nach außen kommunizieren dürfen. In diesen Fällen muss die Entscheidung unter Berücksichtigung der Total Cost of Ownership (TCO) getroffen werden.
Häufige Fragen
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