Der korrekte Vergleich lautet nicht "Einmalkauf gegen Abo", sondern Total Cost of Ownership (TCO) über drei bis fünf Jahre. Unternehmen, die Betriebskosten und IT-Stunden einrechnen, stellen oft fest, dass die Cloud-Ersparnis signifikanter ist als gedacht.
Dennoch gibt es Szenarien, in denen eine lokale Installation zwingend ist: Verträge mit strenger Datensouveränität, hochgradig isolierte Produktionsumgebungen oder die Kopplung an Legacy-Systeme, die nicht nach außen geöffnet werden dürfen.
Kurz gefasst
- Gesamtkosten = Infrastruktur + Administration + Updates + Backups + IT-Arbeitszeit.
- Updates sind Projekte und keine automatisierten Hintergrundprozesse.
- Disaster Recovery liegt zu 100 % in der Verantwortung des Unternehmens.
- Mobiler Zugriff erfordert zusätzliche VPN- oder Security-Konfigurationen.
- Rechtfertigung erfolgt durch Compliance-Anforderungen, selten durch Kostenersparnis.
Versteckte Kosten in der Budgetierung
Folgende Faktoren werden bei der Kalkulation häufig vernachlässigt:
- Getrennte Testumgebungen zur Qualitätssicherung vor Updates.
- Monatlicher Zeitaufwand für Systemadministration (Realstundensatz).
- Regelmäßige Validierung der Backup-Wiederherstellung (Restore-Tests).
- Sicherheits-Patches für das gesamte Software-Stack (OS, DB, Webserver).
Häufige Fragen
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